- AKTIVES BATTERIE MANAGEMENT -


  • Funktion
  • Lebensdauer
  • Lebensdauerverlängerung
  • Ratschläge


  • Der Bleisäureakku ist der älteste und gängigste Stromspeicher und er wird es bleiben.

    Er hat große Vorteile:
    1. er ist uralt (170 Jahre)
    2. er ist erprobt
    3. er ist, im Vergleich mit anderen Systemen, billig

    Er hat einige Nachteile:
    1. er ist schwer
    2. er ist kurzlebig

    Vor über 100 Jahren, als der Markgraf von Baden noch vorschrieb, dass vor jedem Benz-Fahrzeug ein Mann mit einer roten Fahne laufen müsse, fuhr Jenatzy mit der "jamais contente" eine Geschwindigkeit von 104 Km/St. - elektrisch mit Fulmen-Batterie.
    Die Kaiserin Augusta Victoria hatte 1905 16 Elektroautos in Ihrem Fuhrpark und in Paris waren 1/3 aller Lohnkutschen Krieger-Fiaker (mit Elektroantrieb).

    Die genannten Nachteile und die Fortentwicklung der Dampfmaschine in Verbrennungs-Kraftmaschinen ließen den Anteil der Elektroantriebe auf einen geringen Anteil schwinden. Vor allem wegen der geringen Lebensdauer.

    Denn: Wenn ein Kilometer Fahrt zwar nur 1 - 2 Cent kostet im Stromkonsum, aber alle 2 - 4 Jahre 2000 - 4000 Euro anfallen an Batterieersatz. Das lässt auch die Kurzstreckenfahrer, (50 - 100 Km weit mit einer Ladung) vor dem Einsatz des Elektroantriebs zurückzuschrecken. Dass dieser Elektroantrieb trotzdem Sinn macht, sieht man an dem großen Anteil von elektrisch angetriebenen Transportgeräten (Gabelstaplern). Hier stört das Gewicht des Akkus nicht, im Gegenteil er bietet das willkommene Gegengewicht für die Last.

    Die Hauptverwendung des Bleiakkus ist die Starterbatterie, mit einer Anzahl von ca. 60 Mio. in Deutschland und ca. 12 Mio. jährlichem Ersatz. Dabei liegt die Lebensdauer zwischen 18 Monaten und 14 Jahren. Selber habe ich schon einmal eine Batterie zurückgenommen, die 20 Jahre lang einen Kramer Traktor gestartet hatte.

    Woran liegt das nun, dass manche (viele) so kurzlebig sind?
    Und was tun, um viele dazu zu bringen, lange zu leben?

    Jede Batterie steht in einem System, das sich selbst regelt, mehr oder weniger gut.

    Warum?

    Das Management der Starter-Batterie, die so seit 125 Jahren existiert (Henry Tudor 1876) und seit ca. 1924, als man begann elektrisch zu starten, gemäß einer im Fahrzeug festgelegten Strombilanz ist sehr pauschal und aus Preisgründen möglichst knapp ausgelegt.

    Die Zurüstung mit Verbrauchern:

    z.B.:
    • Ladebordwand
    • Klimaanlage
    • Hifi Anlagen
    • Standheizungen(!!)
    • und viele mehr
    bringen diese "pauschale" Strombilanz ins Ungleichgewicht, d. h. es wird häufig oder mehr Strom verbraucht als durch Fahrbetrieb hereinkommt. Also stehen solche Batterien leicht und häufig teilentladen, mit dem Effekt der "Sulfatierung". Sie ist bleibend und kumulativ, d. h. Ladung wie üblich macht sie nicht rückgängig und jede Neubildung von "Sulfatation" kommt zur vorherigen dazu.
    Der Autofahrer weiß zwar mehr oder weniger deutlich, dass bei Kälte die Batterie schwächer ist als dieselbe Batterie im gleichen Ladezustand bei 20-25 °C mehr. Er weiß aber nicht, dass der entnommene Strom eine 10-15 mal (!) längere Fahrstrecke bedingt um durch "fahren" den Strom wieder in die Batterie zu bringen. Dann also gilt besonders: Erhaltungsladung tunlichst mit zugeschaltetem Megapulse.

    Aber was ist das: Sulfatation?

    Jede Bleisäure-Batterie besteht neu aus reinstem Bleischaum (negativ) und reinstem Bleioxidschaum (positiv). Diese Platten(Rollen bei Exide, oder Optima) stehen in einer Mischung aus Schwefelsäure und Wasser, mit einer definierten Säuredichte, in unserem Klima mit spezifischem Gewicht (Gramm pro cbcm) von 1.26. die Entladung bewirkt, dass sich Säure am Blei anlagert zu Bleisulfat (PbSO4). Das ist gewollt. Der Elektrolyt wird leichter, die Säure dünner. Bei sofortiger Wiederaufladung trennt sich der Säurerest wieder vom Blei und wandert zurück in die "Brühe". Die Säuredichte ist indirekt ein Weg den Ladezustand der Batterie zu beurteilen, denn die Säure ist in Lösung (dann ist die Säuredichte hoch, bis 1.26) oder die Säure ist am Blei (dann ist die Säuredichte niedrig, z. B. bei 1.18). Im entladenen Zustand ist die "Aktivmasse" also Bleisulfat, baldigst wieder aufgeladen wird sie reines Blei. Wird das Bleisulfat in Ruhe gelassen, also nicht baldigst aufgeladen, so bildet sich daraus ein Kristall. Chemisch gesehen das gleiche Material, aber nicht wieder aufladbar. Der Effekt heißt "Sulfatation". Hier ist also "Aktivmasse" inaktiviert. Sie fehlt der Kapazität, bildet Widerstand und macht auch die noch aktive Masse schwer aufladbar. Die Sulfatation ist durch Ladung (oder Fahrbetrieb) mit Megapulse wieder reaktivierbar. Das ist jetzt vielfach bewiesen. Glauben Sie es mindestens soweit, dass Sie es selber erproben, zur eigenen Überzeugung.

    Was ist und was bewirkt nun der Megapulse (12 V)?

    Maße: 10 x 9,5 x 3 cm, Gewicht 190 g
    Im Kästchen, harzvergossen und somit Spritzwasser dicht, sind elektronische Komponente.

    Der Megapulse 12 V entnimmt im Pulsbetrieb der Batterie 50 - 150 mA. Er macht daraus eine Spannungspulsation mit einem Stromstoß von ca. 1,5 A, ca. 8000 mal pro Sekunde. Dies bewirkt Verbesserung der Ladeaufnahme und Umwandlung von Sulfatation (kristallinem Bleisulfat) in wieder aktives, amorphes Bleisulfat am Ort. Stellt also Kapazität und Startvermögen wieder her.
    • Das geht nur, wenn kein Kurzschluss vorliegt oder starker Masseausfall
    • Das geht also dann auch mit den meisten ausgemusterten und auch "Schrott-Batterien"
    Auch das ist bewiesen!

    Der Stromverbrauch des Megapulse von 50-150 mA könnte bewirken, dass eine länger ruhende Batterie (z. B. am Flughafen auf den Urlauber wartend) zwar desulfatiert wäre, aber rappelleer. Der Megapulse stoppt seine Tätigkeit bei ca. 12.8 V um starke Entladungen zu vermeiden. Für lange Ruhezeiten, z.B. bei Booten haben wir einen Megapulse mit einer Einschaltschwelle von 13,6 V (Megapulse-Marine-Version).

    Kann der Pulser Schaden anrichten oder nehmen?

    NEIN!
    Eine Fehlmontage (Polvertauschung) ruft nur Nichtfunkion hervor.
    Der Megapulse stört nicht die Elektronik.
    EG-Genehmigung Nr. e.*72/245*95/54*2166*00
    vom Kraftfahrzeug-Bundesamt vom 22.05.2002.

    Der Megapulse ist damit zugelassen für die Montage in allen Europäischen Fahrzeugen.

    Wie wird er montiert?

    Anschluss rot an Pluspol. Anschluss schwarz an Minuspol. Angeklemmt mit Laderzangen bei Kurpulsung. Angeschraubt: Kabelring über Polschellenschraube legen und mit 2 Muttern festschrauben. Das ist einfach und unterbricht nicht den Stromkreis im Auto. Gerät zwischen Batterie und Halterung stecken, oder besser aufkleben auf Batterie mit Doppelklebeband oder Klettband.

    Lebensdauer des Megapulses?

    Keine Verschleißteile. Theoretisch unbegrenzt!
    Also beim Batterieersatz oder Fahrzeugwechsel Megapulse umsetzen auf die neue Batterie!

    Lebensdauer - Verlängerung der Batterie?
    Batterien leben sehr verschieden lange. Derzeit zwischen ca. 1 und 14 Jahren. Im Durchschnitt 4-5 Jahre - oft weniger lange!

    Der Hauptgrund für die Kurzlebigkeit ist die Sulfatierung und:
  • Gitterkorrosion
  • in Sonderfällen die Ausschlammung (rütteln)
  • der Wasserverlust
  • Schwache Basisqualität


  • Der vermeidbare Hauptgrund ist die Sulfatierung!

    Ratschläge: (Empfehlungen)

    1. Kaufen Sie eine gute, besser noch eine sehr gute Batterie. Siehe dazu Testbericht ADAC, u. a. im Net unter www.adac.de: "Test"
    2. Kaufen Sie lieber die größte, die hinein passt.
    3. Vermeiden Sie geschlossene Batterien, die nur den "Vorteil" haben nicht wartungsfähig zu sein.
    4. Prüfen Sie periodisch, ob der Elektrolyt sichtbar die Platten völlig abdeckt.
    5. Prüfen Sie, lassen Sie prüfen, mindestens vor dem Winter, den Kälteprüfstrom der Batterie. Vergleichen Sie mit dem Wert der als 3. Wert auf der Batterie steht. Der Unterschied ist praktisch immer negativ und gibt die Schwächung durch Alterung an Bedenken Sie, dass in guter Erstausrüstung dieser Wert 20 - 25 % über dem Normalwert liegt. Häufig geht davon schon ein Anteil verloren, weil die "neuen" Batterien im "Neu" wagen durch mangelnde Pflegeladung schon ansulfatiert sind.

    Schon beim Neukauf des Wagens sollte man prüfen, ob die betreffende Batterie möglichst noch Normwert + 20 %!

    Ladung oder Fahren mit Megapulse macht die Sulfatierung rückgängig, steigert wieder den Kaltstartwert. Macht die Batterie also wieder jünger, stärker.

    Die periodische Kaltstartprüfung müssen Sie in der Werkstatt erzwingen. sie sollte in Ihrer Anwesenheit stattfinden, oder jeder "Gelbe Engel" hat ein Novitec-Gerät, das die Messung in 4 Sekunden vollführt.

    Überlegen Sie doch ob nicht ein solches Gerät (ca. 400,00 Euro) nützlich wäre
    In Gemeinschaften wie: Clubs, Betrieben (z.B.: beim Pförtner, Großfamilien, Wohngemeinschaften)

    Dann können Sie immer kontrollieren, wie "funktionsalt" Ihre Batterie ist und ob ein Kaltstartrisiko besteht.

    Im Auto und fast immer in der Werkstatt wird das schwächste Teil im Auto, die Batterie nicht oder unzureichend überwacht. Das ist nicht normal.
    Überwachen Sie die Spannung und laden Sie niedrig nach. Machen Sie Erhaltungsladung!

    Zusätzlich zur periodischen Kaltstartprüfung bietet Novitec kleine Tester an und hat eine Spannungsanzeige zur Montage am Armaturenbrett im Programm. Bei weniger als 12.2 V am Morgen gemessen, am Abend an Ladung hängen! Es gibt im Markt zahlreiche kleine, sichere Lader. Novitec hat deren 4 im Programm. U. a. den Chargizi, der den Anschluss über den Zigarettenanzünder erlaubt. So kann auch der Unerfahrene und absolute Laie seine Batterie sicher und einfach an Ladung bringen.

  • Das Cabrio
  • Das Boot
  • Das Motorrad im Winter
  • Der Wohnwagen
  • Der Aufsitz -Rasenmäher
  • Das Campingcar
  • Die Erntemaschine
  • Die Weidezaunbatterie
  • Der Panzer der Bundeswehr
  • Die Batterien in Krankenfahrstühlen
  • Alle Zweit- und Drittautos
  • Alle Oldtimer!
  • etc...


  • Also noch einmal in Kürze:

    Werkstätten und Autohäuser sollten ihren Kunden Erhaltungslader anbieten und den Megapulse. 60 Millionen Starterbatterien warten darauf. Die Lohn-Pulskur wäre ein guter Weg zur fachmännischen Betreuung (die dann auch den Batterieverkauf zurückholt zum Fachmann!)

    Pulskur:
    Messung des Kaltstarts
    Ladung mit Pulser solange wie möglich
    Neumessung des Kaltstarts
    Berechnung der Steigerung z. B. mit 0,20 Euro pro A Steigerung, mit Garantie der Gutschrift bei Ausfall in z. B. 6 Monaten.

    Wenn Sie weitere Fragen haben, stellen Sie uns diese unter:
    Tel: 0681-81 40 81
    Fax.: 0681-81 78 77
    E-Mail: info@novitec.de
    Internet: www.novitec.de

    Wir sind kompetent und wir verkaufen keine Batterien. Wenn uns eine Frage überfordern sollte, können wir wirkliche, unabhängige Spezialisten befragen. Und denken Sie daran:

  • Batterien können viel älter werden
  • 12 Millionen werden in Deutschland jedes Jahr ersetzt.
  • Im Schnitt fallen pro Batterie allein bei der Verhüttung 1,5 - 2 KG giftigste Schmelzschlacke an. Das sind ca. 20 Millionen kg Giftmüll.


  • Und bei jedem Batterieersatz fallen alleine ca. 4 Arbeitsstunden an, die besser/ angenehmer genutzt werden, das sind 50 Mio. Stunden oder fast 7 Mio. volle Arbeitstage. Wollen wir das nicht ein wenig reduzieren, vor allem bei den Batterien, die in Garantie und Kulanz fallen!

    Unser Tipp:
    Rüsten Sie sich aus mit guten Batterien und den Geräten zu deren Pflege, also:

  • Spannungsüberwachung
  • Erhaltungsladung
  • Pulsung


  • Alle guten Wünsche

    Klaus E. Krüger